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Dschamál "Dschamál" lautet der Titel des Spiels von Thomas Liesching, bei dem sich alles um das Kamel dreht. Dieses Kamel befindet sich mit weiteren 59 Holzspielsteinen in einem Baumwollsack. Ziel der drei bis acht Spieler ist es, sich ausschließlich auf den Tastsinn zu verlassen und die richtigen Spielsteine aus dem Wollsack zu ergreifen. Dazu werden zu Spielbeginn je 12 Holzspielsteine in verschiedenen Formen (Kugel, Ei, Dreieck, Viereck, Kreis, etc.) in vier unterschiedlichen Farben (=4x12 =48 Spielsteine) in den Beutel gegeben. Darüber hinaus werden dann nochmals 11 schwarze Spielsteine mit gesonderten Formen, die es so als bunten Spielstein nicht gibt, und einem schwarzen Kamel in den Sack gefüllt. Bei der Spielvariante "Duell um Dschmál" geht es darum, vier Steine einer Form zu besitzen. Dazu wird am Anfang einmalig jedem Spieler ein Stein zugeordnet. In den einzelnen Runden wühlen immer zwei Spieler gleichzeitig in dem Baumwohlsack herum und tasten nach dem Pendant des eigenen bzw. des gegnerischen Spielsteins. Wer zuerst seine Hand aus dem Sack zieht, beendet die Runde. Nun wird gewertet: ist der Spieler im Besitz der gleichen Form, so darf er den Spielstein behalten oder hat der Gegenspieler diese Form, so darf der schnellere Spieler den Spielstein behalten und bekommt zusätzlich den Spielstein vom Gegenspieler. Wurde die Hand ohne einen passenden Stein aus dem Sack gezogen, so bekommt der Gegenspieler den gezogenen Spielstein. Wurde versehentlich ein schwarzer Spielstein genommen, muss man an den Mitspieler einen Stein aus seinem Vorrat abtreten. Eine besondere Rolle spielt das schwarze Kamel. Wer dieses herausfischt, muss noch bevor er es offen auslegt "Ich Kamel!" rufen. Wer das vergisst oder es ausruft, obwohl er kein Kamel in der Hand hat, muss ebenfalls einen Stein abtreten. Derjenige, der in der Spielrunde einen Stein gewonnen hat, nimmt sich den Sack und tritt das Duell gegen den nächsten Mitspieler an. So leert sich im Laufe der Zeit der Beutel und die Spieler sammeln munter die Spielsteine. Neben dieser Variante werden in der Anleitung noch drei weitere Spielmöglichkeiten beschrieben, bei denen bspw. aus den gezogenen Steinen ein Turm gebaut werden muss oder statt zwei Spielern gleichzeitig drei Personen im Sack wühlen oder eine Kindervariante, mit stark entschärften Regeln. Vom Prinzip wird aber in jeder Variante der Tastsinn gefordert. Fazit:"Dschamál", erschienen beim Zoch Verlag, ist nichts für Grobmotoriker, sondern für Leute mit Fingerspitzengefühl. Das Spiel mit den einfachen Regeln verspricht kurzweilige Spielrunden für die ganze Familie. Der Baumwollsack hält dem bunten Spieltreiben auf jeden Fall stand. Wer gerne mal ein aktionsgeladenes Spiel auf den Tisch bringen will, bei dem es auch mal etwas lauter werden kann, wenn man den Mitspieler beim gemeinsamen Grabbeln in die Quere kommt, für den ist das Spiel mit dem schwarzen Kamel ein "Muss". |
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Arnd von Bülow
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| Produktinfos |
| Dschamál |
VK-Preis |
29,95 EUR |
Bestell-Nr. |
25700 |
Hersteller |
Zoch-Verlag |
E-Mail an Hersteller |
Anfrage |
Bezugsquelle |
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Spielart |
Tastspiel |
Alter |
ab 8 Jahren |
Spieldauer |
20-30 min. |
Anz. Spieler |
3-8 |
Spielidee |
Thomas Liesching |
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| federmappe.de-Bewertung |
| Gut |
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| Empfehlung |
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