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Klondike Es geschah im Sommer 1896. Im kanadischen Yukon Territorium, geht ein ruhiger Sommer zu Ende. Da stürmt ein Mann in einen Saloon und berichtet, dass er Gold an einem Zufluss des Klondike River entdeckt hat. Bereits wenige Stunden später ist das Dorf eine Geisterstadt. Zu Fuß, in Booten, beladen mit Maßbändern und Schürfwerkzeugen, paddeln und rennen die Männer Richtung Klondike. Nach tagelangen Gewaltmärschen erreicht der goldgierige Trupp den Klondike River. Wo immer die Männer dort Goldstaub und Nuggets finden, stecken sie Claims ab. Wer über 100 Jahre später auch mal Gold schürfen möchte, der kann sich beim Geschicklichkeitsspiel "Klondike" aus dem Hause Haba versuchen. Wie anno dazumal wird mit einem Aluminiumteller das Gold vom Kiesel getrennt. Dazu ziehen zwei bis vier Spieler verdeckt aus einem mit gelben, schwarzen und grauen Kugeln gefüllten Beutel drei Kugeln. Diese Kugeln werden auf den Teller gelegt und so lange hin- und her geschaukelt, bis möglichst nur noch die Goldstücke (gelben Kugeln) auf dem Teller liegen. Diese Geschicklichkeitsübung gestaltet sich nicht nur für Kinderhände als Herausforderung, sondern auch für Erwachsene. Denn die Kugeln kreisen immer schneller am Tellerrand entlang, und schnell verlässt statt eines Kieselsteins (graue oder schwarze Kugel) auch ein Goldnugget den Blechteller. Bevor das Goldschürfen allerdings beginnt, tippen die anderen Spieler verdeckt, wie viele Goldstücke wahrscheinlich im Teller liegen bleiben werden. Ist der Tipp korrekt, erhält der Spieler Goldstücke vom Goldschürfer, ist falsch getippt worden, verliert er Nuggets an den Schürfer. Danach wird die Waschpfanne weitergereicht und der nächste Spieler darf den Claim bearbeiten. Es wird so lange geschürft, bis ein Spieler kein Gold mehr hat. Neben den leicht verständlichen Regeln zieht vor allen Dingen das Spielmaterial die Goldgräber in ihren Bann. Der Aluminiumteller, die große Kordel mit der herumkullernde Kugeln aufgefangen werden, Holzdosen für den Wetteinsatz und ein putziger Holzwaschbär, der für eine Sonderregel genutzt wird, runden das Spiel ab. Fazit: Feinmotorik ist bei Klondike gefragt. Denn nur wer mit Gefühl den Aluminiumteller bewegt, kann die Spreu vom Weizen trennen. Dabei macht das Schürfen genauso viel Spaß, wie das Zusehen, wenn die Mitspieler sich redlich bemühen, die Goldnuggets auf dem Teller zu halten. Das Spiel ist ein echtes Familienspiel, da sich der Schürfvorgang für alle Altersgruppen gleich anspruchsvoll gestaltet. Mit einer speziellen Erwachsenenregel, kann man die Partieen unter "alten" Goldschürfern mit etwas mehr Taktik versehen. Muss man aber nicht, denn das mit dem Kritikerpreis "Kinderspiel des Jahres" ausgezeichnet Spiel ist auch mit den Grundregeln ein gelungenes Spiel für jung und alt. |
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Stefan Juretzki
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| Produktinfos |
| Klondike |
VK-Preis |
30,95 EUR |
Bestell-Nr. |
4179 |
Hersteller |
HABA |
E-Mail an Hersteller |
Anfrage |
Bezugsquelle |
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Spielart |
Geschicklichkeitsspiel |
Alter |
ab 6 Jahren |
Spieldauer |
ca. 25 min. |
Anz. Spieler |
2 - 4 |
Spielidee |
Stefanie Rohner/ Christian Wolf |
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| federmappe.de-Bewertung |
| Ausgezeichnet |
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| Empfehlung |
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