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Carcassonne Das französische Carcassonne (Provinz Languedoc) liegt 60 Kilometer nördlich der Sandstrände von Narbonne, direkt am Canal du Midi. Seine ab dem Mittelalter zu einer Festung ausgebaute Altstadt (Ringmauer mit 32 Türmen, Klöster, Kirchen, Wohn-, Handwerks- und Lagerhäuser; gotische Kathedrale) wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist der Ort, an den uns das Spiel des Jahres 2001 "Carcassonne" aus dem Hans im Glück Verlag entführt. Bis zu fünf Spielern setzen im Spielverlauf die historische Landschaft aus insgesamt 72 quadratischen Landschaftskarten mit abgebildeten Städten, Festungen, Straßen, Kreuzungen, Wiesenstücken und Klöstern zusammen und postieren ihre Gefolgsleute in Form von Bauern, Mönchen oder Rittern. Jedes Spiel beginnt mit einem Landschaftsquadrat, an das die Spieler anbauen. Dazu zieht ein Spieler ein verdecktes Quadrat und legt es an die bestehende Landschaft an, die nach und nach wächst. Das Anlegen unterliegt gewissen Regeln. So müssen die Abbildungen auf den Karten zueinander passen, d.h. eine in der Landschaft verlaufende Straße muss verlängert oder mit einer Kreuzung versehen werden oder eine Burgmauer muss vervollständigt werden. Im zweiten Schritt darf der Spieler einen von insgesamt sieben Gefolgsleuten auf dem gerade abgelegten Quadrat platzieren. Ist eine Straße durch ein Endstück komplett ausgebaut, oder hat man eine Burg komplett mit einer Burgmauer umzogen, erhält der Spieler, der einen von seinen Gefolgsleuten in dieser Landschaft platziert hat, Punkte und kann die entsprechende Figur wieder in seinen Vorrat aufnehmen, um sie später wieder an anderer Stelle ins Spiel zu bringen. Die erzielten Punkte sind abhängig von ihren Objekten, so erzielt man mit einem Kloster mehr Punkte als mit einer Burg oder mit einem Straßenzug. Objekte, die bis zum Spielende nicht fertiggestellt wurden, werden nachdem das letzte Quadrat angelegt wurde, in einer Abschlussrunde gewertet. Dadurch gibt es mehrere Zwischenwertungen und eine Abschlusswertung. Die ca. 30 bis 60 Minuten dauernden Spiele sind geprägt von einem Quentchen Glück, denn man weiß nie, was auf dem Kärtchen abgebildet ist, das man zieht und Taktik, denn es ist wichtig wo und wie lange man seine Gefolgsleute in der Landschaft platziert. Fazit: "Carcassonne" ist ein gelungenes Familienspiel, das durch seine simplen Regeln, die auf vier DIN A5-Seiten vorbildlich erklärt werden, schnell begriffen wird. Der Aufbau der Landschaft ist kurzweilig, da die gezogenen Karten teilweise nur wenige Alternativen zum Anlegen lassen. Dadurch müssen die Mitspieler nicht minutenlang warten, bis ihr Kontrahent die Karte "endlich" abgelegt hat. Wem der Glücksfaktor des Ablegespiels zu hoch ist, der kann durch leichte Regelmodifikationen diesen Faktor senken. Die hübsch gezeichneten Pappquadrate und Holzfiguren überstehen problemlos viele Spielabende und der Verkaufspreis von ca. 13,- EUR ist mehr als angemessen.
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Stefan Juretzki
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1. Glück und Taktik - 6 von 6 Stiften
2. genial - 6 von 6 Stiften
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| Produktinfos |
| Carcassonne |
VK-Preis |
12,99 EUR |
Hersteller |
Schmidt Spiele |
E-Mail an Hersteller |
Anfrage |
Bezugsquelle |
im Fachhandel |
Spielart |
taktisches Legespiel |
Alter |
ab 10 Jahren |
Spieldauer |
ca. 30 min. |
Anz. Spieler |
2 - 5 |
Spielidee |
Klaus-Jürgen Wrede |
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| federmappe.de-Bewertung |
| Ausgezeichnet |
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| Empfehlung |
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